+ 22 - 17 | § ¶Gottesdienst
(... weiter)
+ 19 - 17 | § ¶Dienstjubiläum
(... weiter)
+ 7 - 12 | § ¶Marathonlauf
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+ 21 - 13 | § ¶Tischtennisturnier in Tegel
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+ 10 - 12 | § ¶Leben und Arbeiten - ein Projekt
Ideen verwirklichen im Projekt
Wir sind eine Projektgruppe, die sich von drinnen konstituierte und sich über das Thema < Vom LEBEN und ARBEITEN – mal anders > zusammenfand. Vielerseits besteht Interesse wie Neugier, und so hat sich bereits eine Außenwirkung entwickelt. Man fragt nach – un wir wollen auf diesem Weg das Spektrum von Anfragen und Antworten erweitern.
Der Gedanke war: was wird wohl nach der Zeit hier in Tegel werden (?) ... wir wissen, dass sich das viele fragen, aber nur selten laut werden lassen. Doch hier wurde der Gedanke zur Idee; aus der sich ein Projekt entwickelte und nun ab Frühjahr '06 vor der Premiere, der Einführung in die Praxis, steht. Es ist begriffen worden, dass wir um TUN und nicht durch REDEN etwas bewirken können. D.h., nicht mehr nur den Alltag verwalten, sonder im Kontes von > Zukunft und Hoffnung < Akzente oder auch nur einen kleinen Beitrag für > Hilfe zur Selbsthilfe < zu leisten.
Kommen wir zur Projektvorstellung in Stichpunkten:
–ein großes Areal an Grund und Boden steht zur Verfügung, worauf gelebt und gearbeitet werden kann;
–Essen und Trinken werden selbst erzeugt, u.a. Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch- und Fischerzeugnisse;
–Wir haben einen Pflegedienst vorgesehen, der zur Vorbeugung von Krankheiten tätig wird und nicht erst dann zum Einsatz kommt wenn die Rekonvaleszenz Pflege und Heilung unumgänglich macht; I
–Kuren, wie mit Wasser, Heilerde, und Quellen gehören zum Programm.
–Es bietet sich auch Urlaub und Tourismus an;
–Wir arbeiten gegenwärtig an einem regenerativen Energieprogramm – eben nach Motto: Gedanken – Ideen – Projektentwicklung;
Zur Zeit sind wir 3 Ex-Tegelianer und weitere 23 Teilnehmer, darunter Familien mit Kindern. Es könnten noch maximal 8 Familien in unserem Projekt Berücksichtigung finden ... deshalb ist rasches Reagieren notwendig. Jede Anfrage wird beantwortet und wir stehen allen vis a vis zur Detailbesprechung zur Verfügung.
Freundlichst, RE-PRO
(Bitte schreiben an kontakt@planet-tegel.de)
+ 14 - 20 | § ¶Man kann es nichtmehr hören
Man kann es nicht mehr hören
Man bekommt schon fast beklemmende Gefühle, wenn man die Zeitung liest oder im Fernsehen die Nachrichten sieht. Was wird uns dort gezeigt: Oskar reifes Polit Theater oder wie kann man das Volk für dumm verkaufen!
Oder ist es nur das Ablenken der eigenen Unfähigkeit? Dabei sind die Themen doch ganz einfach: Der Steuerzahler braucht Arbeit, damit er leben kann oder zur Zeit eher überleben! Die Sozialeinschnitte sollten noch mehr werden, den Ärmsten eines Landes, wo jede Partei das Wort „Christlich“ oder „Sozial“ in ihren Namen trägt, vertreten schon lange nicht mehr die Interessen des Volkes, eher die der Grossunternehmen, denen es lauft Bilanz gut geht. Nur sind diese wenigen nicht der Motor der Wirtschaft, das sind kleine Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen. Es sind die kleinen, die die meisten Arbeitsplätze geschaffen haben. Unterstützung? Gut zu wissen, dass sich die Agentur für Arbeit ein neues Logo machen liess. Für ein großes „A“, 100'000 Euro! Das hätte jedes Kind in der ersten Klasse machen können. Denn wie viele Jobs hätten damit in der realen Welt, also in der wo geschwitzt wird, geschaffen werden können? Dass es nun mit der europäischen Verfassung nicht geklappt hat, ist eine Politklatsche. Das französische und auch das holländische Volk hatte die Chance selbst zu bestimmen. Sie taten es und machten damit klar: Die Politiker haben bei allem etwas vergessen! Dass es Menschen sind, die sie wählen und für die sie Verantwortung tragen. Trotzdem muss es nach dem Willen gehen den die Menschen haben. Nicht der Wille eines oder mehrerer Politiker ist entscheidend.
Bleibt nur zu hoffen, dass auch Politiker aus Fehlern lernen und dass die Nachrichten besser werden.
Frolo
+ 19 - 18 | § ¶Theatertext
Theatertext
Last but not least - Der „Lichtblick“ zeigte sich nicht auf dem semi professionellen Niveau der Aufführung. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass die Gefangenenzeitung im Frühsommer einen Raid (Überraschungsangriff) mit Durchsuchung und Beschlagnahme der Arbeitsmaterialien seitens der Anstalt auszustehen hatte.
Trotzdem finden wir es nicht angemessen und faktisch unrichtig, wenn der „Lichtblick“ fehlende Vorabinformationen beklagt bzw. solche für das fehlende Interesse eines Grossteils der Knackis verantwortlich machen will.
Absurd, geradezu surreal, die Methode, dieser Vorwurf mit dem Hinweis auf den neuinstallierten aufBruch-Pressereferenten untermauern zu wollen, aber diesen eben nicht in Anspruch genommen zu haben.
Ein nachträglicher Bericht brachte ein schönes Lob für das aufBruchteam und seine Knackispieler. Kritik an der Anstalt, gewohnt, mokant und weinerlich, und die Besprechung des Stückes, wortwörtlich aus dem Presseheft abgeschrieben.
Der „Lichtblick“ hatte in den Heften 1/04 und 2/3/04 ausführlich und wohlmeinend über aufBruch-Projekt in einem russischen Jugendgefängnis berichtet. Und die Knackileser auf die für Herbst geplante Arbeit hingewiesen. Im Heft 4/04 fand sich dann nur ein ganzseitiges Plakat mit einem Hinweis auf die letzten beiden Vorstellungen. Im Heft 5/04 mit Redaktionsschluss am 29.10. eine Doppelseite mit 2 Fotos. Darin die berechtigte Kritik an der Art, wie die Anstalt die Knackizuschauer zu- und abführen liess.
Die Abschottung der Knackis von den Gästen war für diese ein Anschauungsunterricht über die Rohheit der Gefangenenbehandlung, aber so dilettantisch, dass ein Knacki seine Geliebte knutschen konnte.
Der direkte Vorwurf an aufBruch, das mangelnde Interesse der Knackis durch fehlende Infos mitverschuldet zu haben, ist wenigstens zwiespältig. Denn die zu späte und nicht umfassende Plakatierung (durch passiven Widerstand in den Häusern) kann nicht auf eine Stange gestellt werden mit der Praxis von aufBruch, nach den Chancen des Mod. Th. der Aufführung keine Beschreibung und Interpretation voran zu stellen. Keine Sonderbehandlung für Knackis - fraglich auch, ob durch vorausgeschickte Inhaltangabe und Erklärung mehr oder weniger Knackis gekommen wären.
Der selbstgefällige und heuchlerische Vorwurf, trotz eines Presseagenten das Medium „Lichtblick“ „zu jedwelchen Vorabinformationenen“ nicht genutzt zu haben, ist gar zu billig und leicht erklärbar.
AufBruch wollte dem „Lichtblick“ keine Sonderbehandlung zugestehen. Das heißt, der „Lichtblick“ sollte wie die übrige Presse, frühestens zur 1. Haupt-Aufführung oder Generalprobe die Arbeit sehen können.
Diese Offenlegung der Fakten soll nicht dazu dienen, mit dem „Lichtblick“ in Wettbewerb zu treten, wer das bessere (oder gar einzige) Sprachrohr der Tegel-Knackis ist.
Aber den Gedanken des Theatermachens mit Gefangenen für Gefangene zu desavoieren, um sein (fragliches) Selbstverständis zu päppeln, können wir dem „Lichtblick“ nicht gestatten.
Albert
+ 15 - 16 | § ¶Englischunterricht
Dr.Bean
So nennen ihn viele Insassenen in der TA III.Seit 12 Jahre versucht er uns eine Weltsprache zu liefern.Er ist ein freiwilliger Englischlehrer. Erstaunlich ähnlich sieht er dem englischen Schauspieler Atkinson. Er gibt zu; er ist sogar ein bischen Stolz auf solche Ähnlichkeit.
Sein Englisch ist sauber und erinnert uns an Oxford und Cambridge.
Leider, es ist zu wenig ein Mal pro Woche richtiges Sprechen zu üben.Wir bitten dich, Dr.Bien!Komm mal mindestens zwei mal in der Woche vorbei!Lass uns richtig mit Englisch umgehen!
Ivan Pillau